Der Land-Streicher


Foto: Heiner Horlitz
Foto: Heiner Horlitz

 

„Der Sommer lag in der Luft, der Wind fühlte sich grad richtig an, der Atem der Welt ging langsam und warm und ruhig. Man brauchte nur aufzustehen, sich aus dem Fenster zu lehnen, und schon spürte man, dass das jetzt wirklich die erste richtige Zeit zum Freisein und Leben war, dass das der erste Sommermorgen war.“

 

(Ray Bradbury, Löwenzahnwein)


WANDERUNGEN

 

  • 2006: Camino de Santiago, Spanien.
  • 2011: Rennsteig, Deutschland.
  • 2013: West Highland Way, Schottland
  • 2013: Arran Coastal Path, Schottland.
  • 2014: Dingle Way, Irland
  • 2014: Kerry Way, Irland.
  • 2015: Hadrian’s Wall Path, England
  • 2015: West Highland Way, Schottland.
  • 2016: South West Coast Path, England.
  • 2017: Offa’s Dyke Path, Wales.
  • 2018: Haervejen, Dänemark

 


KURZVITA

 

SEIT 2006 WIRD nahezu jedes Jahr der Rucksack gepackt und dann geht es auf verschiedenen Fernwanderwegen zu Fuß durch Europa. Auf der Habenseite steht u.a der „South West Coast Path“ in England, der „West Highland Way“ in Schottland oder die Umrundung der Dingle- und Kerry Halbinsel in Irland. Am Ende eines kilometerhaltigen Tages wird das Zelt auf einer windigen Klippe oder im Wald aufgeschlagen und dann gibt es Tütensuppe, heißen Tee und hoffentlich keinen Regen.

 

ALS BESONDERS ERLEBNISREICH erwies sich der „Camino de Santiago“, der spanische Jakobsweg, auf dem es nicht nur zu zahlreichen Begegnungen mit halbstarken Hunden und entlaufenen Pferden kam, sondern auch zum Kontakt mit anderen Wanderern aus aller Welt. Am Ende der Reise stand fest: Nicht die Kathedralen und Kirchen sind von Bedeutung - die Menschen sind der Weg. Ihre Schicksale, mitgebrachten Geschichten und Eigenarten inspirierten mich zu einer humorvoll-kauzigen Reiseerzählung über das Erlebte, an der ich lange Zeit lustvoll arbeitete.

(Hierfür wird noch ein Verleger gesucht. ZUR HÖRPROBE)

 

ES MUSS NICHT immer gleich ein Aufstieg zum Mount Everest oder eine Atlantiküberquerung auf der Luftmatratze sein. Das überlasse ich lieber anderen. Für mich gibt es nichts Schöneres als sich die Füße wund zu laufen und am Ende des Tages zusammen mit anderen „Laufburschen“ heiter an einem Küchentisch bei Wein und Musik zu sitzen – zumindest bis das nächtliche Geschnarche beginnt.

 

NEBEN REISEERZÄHLUNGEN verfasse ich auch Lyrik, Märchen und Kurzgeschichten, die u.a. in verschiedenen Anthologien veröffentlicht wurden. 2013 erschien der Gedichtband „Land der Unverwundbarkeit“.